
Quedlinburg im nördlichen Harzvorland in Sachsen-Anhalt zählt zu den beeindruckendsten Fachwerkstädten Deutschlands. Die Stadt liegt malerisch am Rand des Mittelgebirges Harz, eingebettet zwischen sanften Hügeln, der Bode und den ersten bewaldeten Höhenzügen. Mit über 2.000 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten gehört die historische Altstadt seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unsere Webcam zeigt Ihnen das aktuelle Wetter, das lebendige Treiben in den Gassen und die unverwechselbare Silhouette des Schlossbergs in Echtzeit.
Quedlinburg befindet sich am nordöstlichen Rand des Harzes, etwa 50 Kilometer südwestlich von Magdeburg. Der Fluss Bode prägt das Stadtbild ebenso wie der markante Schlossberg mit der Stiftskirche St. Servatius. Die Lage zwischen Harzgebirge und fruchtbarem Harzvorland machte die Region schon früh zu einem bedeutenden Siedlungsraum. Heute ist Quedlinburg idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Harz, ins Bodetal oder zu den sagenumwobenen Felsenlandschaften rund um Thale.
Die erste urkundliche Erwähnung Quedlinburgs datiert auf das Jahr 922. Große Bedeutung erlangte die Stadt im 10. Jahrhundert unter König Heinrich I., der hier seine Königspfalz errichten ließ und 936 in Quedlinburg verstarb. Seine Gemahlin Mathilde gründete ein Damenstift, das über Jahrhunderte religiöses und politisches Zentrum war. Die romanische Stiftskirche St. Servatius auf dem Schlossberg zeugt bis heute von dieser Epoche. Im Mittelalter entwickelte sich Quedlinburg zu einer wohlhabenden Handelsstadt, was sich in den prachtvollen Fachwerkhäusern aus Renaissance und Barock widerspiegelt.
Ein Spaziergang durch die Altstadt gleicht einer Zeitreise: Der Marktplatz mit dem Rathaus und der Rolandfigur steht symbolisch für die mittelalterlichen Stadtrechte. Die engen Gassen rund um die Wordgasse oder den Hoken sind besonders fotogen. Hoch über der Stadt thront die Stiftskirche St. Servatius mit ihrem Domschatz, einem der bedeutendsten Kirchenschätze Deutschlands. Vom Schlossberg bietet sich ein weiter Blick über die roten Ziegeldächer bis hin zum Harz.
In der näheren Umgebung locken Ziele wie Wernigerode mit seinem märchenhaften Schloss, die Rappbodetalsperre mit spektakulärer Hängebrücke oder die Teufelsmauer bei Thale – eine beeindruckende Felsformation, um die sich zahlreiche Sagen ranken. Auch die historische Harzer Schmalspurbahn, die bis auf den Brocken fährt, ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Quedlinburg ist ganzjährig ein attraktives Reiseziel. Im Frühling blühen die Parks und Gärten der Region, während Rad- und Wanderwege rund um die Bode zu aktiven Entdeckungstouren einladen. Der Sommer bringt lebendige Straßencafés, Stadtfeste und Open-Air-Veranstaltungen in die Altstadt. Besonders stimmungsvoll ist der Advent in den Höfen, wenn historische Innenhöfe am Wochenende ihre Tore öffnen und die Stadt in warmem Lichterglanz erstrahlt. Im Herbst färben sich die Wälder des Harzes bunt und bieten ideale Bedingungen für Wanderer und Fotografen. Selbst im Winter hat Quedlinburg mit verschneiten Fachwerkgassen und Ausflügen in die höheren Lagen des Harzes seinen Reiz.
Quedlinburg liegt in der gemäßigten Klimazone. Die Sommer sind meist angenehm warm mit Durchschnittstemperaturen um 20–25 °C, während die Winter kühl sind und gelegentlich Schnee bringen. Durch die Nähe zum Harz kann es zu raschen Wetterwechseln kommen. Die Webcam liefert Ihnen stets aktuelle Bilder zu Wetterlage, Bewölkung und Sichtverhältnissen – ideal zur Planung Ihres Aufenthalts oder als virtueller Blick in die Stadt.
Eine bekannte Redewendung in der Region lautet: „Der Harz ist rau, aber herzlich.“ Sie beschreibt treffend die Mentalität der Menschen, die bodenständig und gastfreundlich zugleich sind. Rund um die Teufelsmauer erzählt man sich, der Teufel selbst habe die Felsen in einer Nacht errichtet. Auch der Schlossberg birgt zahlreiche Überlieferungen aus ottonischer Zeit. Beim Schlendern durch die Altstadt spürt man, dass hier Geschichte nicht nur in Museen, sondern in jedem Balken und jeder Gasse weiterlebt.
Heute verbindet Quedlinburg historisches Erbe mit moderner Lebensqualität. Kleine Manufakturen, Cafés und Galerien prägen das Stadtbild ebenso wie kulturelle Veranstaltungen und Märkte. Dank der zentralen Lage im Harz ist die Stadt idealer Ausgangspunkt für Naturerlebnisse, Wanderungen, Radtouren und Kulturreisen. Unsere Webcam bietet Ihnen rund um die Uhr einen aktuellen Blick auf Quedlinburg – perfekt zur Reiseplanung oder als digitales Fenster in eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands.
Der Bürgerpark Wernigerode ist ein faszinierender Landschaftspark im Herzen der Harzstadt Wernigerode (Sachsen-Anhalt, Deutschland). Entstanden anlässlich der Landesgartenschau 2006, erstreckt sich der Park heute über rund 15 Hektar und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen.
Seinen Namen verdankt der Park seiner Funktion als „Grünes Wohnzimmer“ der Stadt: Er ist ein Ort der Begegnung, der Erholung und der Inspiration. Die weitläufigen Themengärten spiegeln Gartenkunst aus aller Welt wider und begeistern mit über 60 abwechslungsreichen Gestaltungsideen zum Entdecken.
Wernigerode liegt am nordwestlichen Rand des Harzes, eingebettet zwischen Fachwerkhäusern, dichten Wäldern und dem majestätischen Brocken. Das Klima ist gemäßigt mit kalten, teils schneereichen Wintern und milden Sommern. Für den aktuellen Monat Februar 2026 zeigt das klimatologische Mittel in Wernigerode Tageshöchsttemperaturen zwischen ca. 3 °C und 5 °C und Tiefstwerte um etwa -2 °C. Sonnenschein ist typischerweise moderat mit kurzzeitig 3–5 Stunden pro Tag im Laufe des Monats.
Der Winter 2025/26 war in Sachsen-Anhalt bislang außergewöhnlich trocken, obwohl es immer wieder schneite; dies wirkt sich auch auf die Bodenfeuchte im Harzraum aus und macht den Schnee besonders knirschend unter den Füßen.
Im Bürgerpark verbinden sich Natur, Architektur und Kunst zu einem harmonischen Ganzen. Auf zwei Rundwegen schlendern Besucher durch Themenbereiche wie den Pfingstrosen-, Bauern- oder Asiagarten. Besonders im Frühjahr, wenn mehr als 180.000 Frühblüher wie ein farbenprächtiger Teppich den Weg säumen, zeigt sich der Park von seiner schönsten Seite.
Eine 22 Meter hohe Aussichtsplattform der Erlebnisturmanlage bietet fantastische Panoramablicke über die Harzlandschaft und lädt zum Staunen ein. Ebenso sind Mineralienschluchten, Biotope und Teiche beliebte Ruhe- und Beobachtungsplätze für Naturfreunde.
Der Bürgerpark ist ein Paradies für Familien. Zahlreiche Spielplätze, ein 9-Loch-Minigolfplatz, ein Kletterfelsen und ein großes Schach- und Mühlefeld sorgen für Spaß und Bewegung. Ein Haustiergehege mit Ponys, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen begeistert besonders die Kleinen.
Wer es ruhiger mag, findet auf Bänken, an Wasserläufen und auf der kleinen Holzpier entlang des künstlichen Wasserfalls vielfältige Plätze zum Entspannen und Genießen. In warmen Monaten laden Strandkörbe und gemütliche Liegeplätze dazu ein, einfach die Seele baumeln zu lassen.
Ein Highlight des Parks ist der integrierte Miniaturenpark „Kleiner Harz“. Auf etwa 1,5 Hektar Fläche sind mehr als 60 bekannte Bauwerke und Landschaften aus dem Harz im Maßstab 1:25 detailgetreu nachgebildet – vom Brocken über das Wernigeröder Schloss bis zur Kaiserpfalz Goslar.
Die Miniaturlandschaft verbindet Geschichte und Technik: Historische Bauwerke, die Harzer Schmalspurbahn mit über 400 Meter Gleis und kleine Züge sowie informative Klangstationen erzählen Geschichten aus der Region und lassen Jung und Alt staunen.
Zum Saisonstart 2026 wird der Park mit besonderen Lichtinstallationen und über 40 Veranstaltungen seine Jubiläumssaison feiern – ebenso entstehen neue Miniaturen und Werkstätten rund um den Park.
Im Frühling erwacht der Park zu neuem Leben, im Sommer laden zahlreiche Veranstaltungen wie Open-Air-Konzerte, Kinderfeste und das beliebte Zuckertütenfest zum Verweilen ein. Die Herbstzeit lockt mit goldenem Laub und ruhigen Spaziergängen, während der Winter seine ganz eigene, stille Magie entfaltet und Parkwege von einer zarten Schneedecke überzogen werden. Viele Besucher erinnern sich gern an den ersten warmen Frühlingstag „wenn der Harz singt“, eine Redensart unter Einheimischen für das Erwachen der Natur.
Nur wenige Gehminuten trennen den Bürgerpark von der charmanten Altstadt Wernigerodes mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern, dem imposanten Rathaus und dem Schloss Wernigerode – ein architektonisches Juwel mit fantastischen Ausblicken. Wanderfreunde nutzen den Park als idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Harzer Wanderwege und Sehenswürdigkeiten wie die Steinerne Renne – eine der schönsten Wasserlandschaften der Region.
Der Bürgerpark Wernigerode ist weit mehr als nur eine Grünfläche – er ist ein lebendiger Ort voller Natur, Spiel, Geschichte und Kultur. Ob Frühlingserwachen, Sommerfest oder winterliche Stille: Besucher jeden Alters werden hier inspiriert und verzaubert. In Verbindung mit der Harzlandschaft und historischen Orten rund um Wernigerode bietet der Park ein unvergessliches Erlebnis für jeden Harz-Urlauber.
Mitten auf dem historischen Marktplatz von Quedlinburg befindet sich das traditionsreiche Hotel zum Bär – ein Haus, das Geschichte atmet und zugleich modernen Komfort bietet. Umgeben von prachtvollen Fachwerkfassaden und dem imposanten Rathaus liegt das Hotel im Herzen der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg, die seit 1994 offiziell zum Weltkulturerbe gehört. Mehr als 2.000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten prägen das Stadtbild und machen den Aufenthalt zu einer Zeitreise durch die deutsche Baugeschichte.
Das Gebäude des Hotels stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist ein typisches Beispiel für die kunstvoll verzierte Fachwerkarchitektur des Harzes. Der Name „Zum Bär“ geht auf die mittelalterliche Tradition der Hauszeichen zurück. In Zeiten, in denen viele Menschen nicht lesen konnten, dienten Tier- oder Symbolzeichen zur Orientierung. Der Bär stand dabei häufig für Stärke und Schutz – Eigenschaften, die man auch mit einem Gasthaus verband.
Über Generationen hinweg war das Haus Herberge für Kaufleute, Handwerker und Reisende. Seine Lage direkt am Markt machte es zu einem wichtigen Treffpunkt für Handel und Austausch. Auch heute erfüllt das Hotel eine zentrale touristische Funktion: Es verbindet authentisches Ambiente mit zeitgemäßer Ausstattung und ist idealer Ausgangspunkt für Erkundungen der Altstadt.
Quedlinburg liegt am nordöstlichen Rand des Harzes in Sachsen-Anhalt, eingebettet zwischen sanften Hügeln und fruchtbarem Vorland. Der nahegelegene Fluss Bode prägt die Landschaft ebenso wie die bewaldeten Höhenzüge des Mittelgebirges. Durch die geschützte Lage im Harzvorland ist das Klima vergleichsweise mild und eher trocken. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei etwa 9 bis 10 Grad Celsius, die Niederschlagsmenge bei rund 500 bis 550 Millimetern pro Jahr. Besonders im Frühling und Herbst zeigt sich die Region von ihrer farbenprächtigen Seite.
Direkt vor der Tür des Hotels erstreckt sich der historische Marktplatz mit dem Renaissance-Rathaus und der Rolandstatue – Symbol städtischer Freiheit. Ein Spaziergang durch die engen Gassen führt hinauf zum Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatii, einem Meisterwerk ottonischer Baukunst. Von hier bietet sich ein weiter Blick über die roten Dächer der Altstadt.
Nicht weit entfernt laden das Lyonel-Feininger-Museum und das Klopstockhaus zu kulturellen Entdeckungen ein. Die Altstadt selbst gleicht einem lebendigen Museum, in dem hinter jeder Ecke neue architektonische Details sichtbar werden.
Frühling: Wenn die ersten Obstbäume im Harzvorland blühen, erwacht Quedlinburg zu neuem Leben. Stadtführungen, Fachwerkrundgänge und Wanderungen in die Umgebung sind jetzt besonders reizvoll.
Sommer: Straßencafés rund um den Markt laden zum Verweilen ein. Ausflüge in den Harz, etwa nach Thale oder auf den Brocken, bieten Naturerlebnisse mit weiter Fernsicht. Radfahrer schätzen die gut ausgebauten Wege entlang der Bode.
Herbst: Goldene Wälder und klare Luft machen Wanderungen besonders attraktiv. In der Region sagt man gern: „Wenn der Harz bunt wird, zeigt er sein schönstes Kleid.“
Winter: Der Quedlinburger Weihnachtsmarkt zählt zu den stimmungsvollsten in Mitteldeutschland. Der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln zieht über den Markt, während Fachwerk und Lichter eine beinahe märchenhafte Kulisse bilden.
Man erzählt sich, dass Reisende früher nach einer langen Harzüberquerung erleichtert ausgerufen hätten: „Nu sind wir endlich im warmen Bären!“ – eine Anspielung auf die behagliche Stube des Gasthauses. Noch heute spürt man im Inneren des Hauses die Mischung aus Geschichte und Gastlichkeit. Knarrende Dielen, sichtbare Holzbalken und der Blick auf das geschäftige Marktgeschehen schaffen ein authentisches Erlebnis.
Heute bietet das Hotel komfortable Zimmer, zeitgemäße Annehmlichkeiten und eine zentrale Lage, die besonders für Besucher attraktiv ist, die Quedlinburg intensiv erleben möchten. Durch die unmittelbare Nähe zu Restaurants, Cafés und kulturellen Einrichtungen profitieren Gäste von kurzen Wegen und authentischem Stadtleben.
Das Hotel zum Bär vereint Tradition, Geschichte und Gastfreundschaft in einmaliger Lage. Wer Quedlinburg besucht, taucht ein in über tausend Jahre Geschichte – von der ottonischen Königspfalz bis zur liebevoll restaurierten Fachwerkstadt. Zu jeder Jahreszeit bietet die Region neue Perspektiven zwischen Kultur, Natur und Harzer Lebensart.
Vielen Dank für die schönen Eindrücke aus den Schweizer Bergen. Da freut man sich schon wieder auf den nächsten Urlaub.