
Mitten auf dem historischen Marktplatz von Quedlinburg befindet sich das traditionsreiche Hotel zum Bär – ein Haus, das Geschichte atmet und zugleich modernen Komfort bietet. Umgeben von prachtvollen Fachwerkfassaden und dem imposanten Rathaus liegt das Hotel im Herzen der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg, die seit 1994 offiziell zum Weltkulturerbe gehört. Mehr als 2.000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten prägen das Stadtbild und machen den Aufenthalt zu einer Zeitreise durch die deutsche Baugeschichte.
Das Gebäude des Hotels stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist ein typisches Beispiel für die kunstvoll verzierte Fachwerkarchitektur des Harzes. Der Name „Zum Bär“ geht auf die mittelalterliche Tradition der Hauszeichen zurück. In Zeiten, in denen viele Menschen nicht lesen konnten, dienten Tier- oder Symbolzeichen zur Orientierung. Der Bär stand dabei häufig für Stärke und Schutz – Eigenschaften, die man auch mit einem Gasthaus verband.
Über Generationen hinweg war das Haus Herberge für Kaufleute, Handwerker und Reisende. Seine Lage direkt am Markt machte es zu einem wichtigen Treffpunkt für Handel und Austausch. Auch heute erfüllt das Hotel eine zentrale touristische Funktion: Es verbindet authentisches Ambiente mit zeitgemäßer Ausstattung und ist idealer Ausgangspunkt für Erkundungen der Altstadt.
Quedlinburg liegt am nordöstlichen Rand des Harzes in Sachsen-Anhalt, eingebettet zwischen sanften Hügeln und fruchtbarem Vorland. Der nahegelegene Fluss Bode prägt die Landschaft ebenso wie die bewaldeten Höhenzüge des Mittelgebirges. Durch die geschützte Lage im Harzvorland ist das Klima vergleichsweise mild und eher trocken. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei etwa 9 bis 10 Grad Celsius, die Niederschlagsmenge bei rund 500 bis 550 Millimetern pro Jahr. Besonders im Frühling und Herbst zeigt sich die Region von ihrer farbenprächtigen Seite.
Direkt vor der Tür des Hotels erstreckt sich der historische Marktplatz mit dem Renaissance-Rathaus und der Rolandstatue – Symbol städtischer Freiheit. Ein Spaziergang durch die engen Gassen führt hinauf zum Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatii, einem Meisterwerk ottonischer Baukunst. Von hier bietet sich ein weiter Blick über die roten Dächer der Altstadt.
Nicht weit entfernt laden das Lyonel-Feininger-Museum und das Klopstockhaus zu kulturellen Entdeckungen ein. Die Altstadt selbst gleicht einem lebendigen Museum, in dem hinter jeder Ecke neue architektonische Details sichtbar werden.
Frühling: Wenn die ersten Obstbäume im Harzvorland blühen, erwacht Quedlinburg zu neuem Leben. Stadtführungen, Fachwerkrundgänge und Wanderungen in die Umgebung sind jetzt besonders reizvoll.
Sommer: Straßencafés rund um den Markt laden zum Verweilen ein. Ausflüge in den Harz, etwa nach Thale oder auf den Brocken, bieten Naturerlebnisse mit weiter Fernsicht. Radfahrer schätzen die gut ausgebauten Wege entlang der Bode.
Herbst: Goldene Wälder und klare Luft machen Wanderungen besonders attraktiv. In der Region sagt man gern: „Wenn der Harz bunt wird, zeigt er sein schönstes Kleid.“
Winter: Der Quedlinburger Weihnachtsmarkt zählt zu den stimmungsvollsten in Mitteldeutschland. Der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln zieht über den Markt, während Fachwerk und Lichter eine beinahe märchenhafte Kulisse bilden.
Man erzählt sich, dass Reisende früher nach einer langen Harzüberquerung erleichtert ausgerufen hätten: „Nu sind wir endlich im warmen Bären!“ – eine Anspielung auf die behagliche Stube des Gasthauses. Noch heute spürt man im Inneren des Hauses die Mischung aus Geschichte und Gastlichkeit. Knarrende Dielen, sichtbare Holzbalken und der Blick auf das geschäftige Marktgeschehen schaffen ein authentisches Erlebnis.
Heute bietet das Hotel komfortable Zimmer, zeitgemäße Annehmlichkeiten und eine zentrale Lage, die besonders für Besucher attraktiv ist, die Quedlinburg intensiv erleben möchten. Durch die unmittelbare Nähe zu Restaurants, Cafés und kulturellen Einrichtungen profitieren Gäste von kurzen Wegen und authentischem Stadtleben.
Das Hotel zum Bär vereint Tradition, Geschichte und Gastfreundschaft in einmaliger Lage. Wer Quedlinburg besucht, taucht ein in über tausend Jahre Geschichte – von der ottonischen Königspfalz bis zur liebevoll restaurierten Fachwerkstadt. Zu jeder Jahreszeit bietet die Region neue Perspektiven zwischen Kultur, Natur und Harzer Lebensart.
Das Suvretta House zählt zu den traditionsreichsten Grandhotels der Schweiz und liegt oberhalb von St. Moritz im sonnigen Oberengadin auf rund 1.850 Metern Höhe. Eingebettet in eine weitläufige Parklandschaft am Suvretta-Hang bietet das 5-Sterne-Hotel einen freien Blick auf die Engadiner Seenlandschaft und die umliegende Alpenwelt.
Eröffnet wurde das Suvretta House im Jahr 1912. Bauherr war der Schweizer Hotelpionier Anton Bon, der das Haus als klassisches Grandhotel der Belle Époque konzipierte. Bis heute befindet sich das Hotel in Familienbesitz – ein seltener Umstand in der internationalen Luxushotellerie. Das architektonisch markante Gebäude mit seinen Türmen und Erkern prägt das Landschaftsbild oberhalb von St. Moritz bis heute.
Eine Besonderheit des Suvretta House ist der direkte Zugang zum Skigebiet Corviglia. Als eines der wenigen Hotels in St. Moritz bietet es echten Ski-in & Ski-out-Komfort mit eigenem Skilift direkt am Haus. Im Winter genießen Gäste bestens präparierte Pisten, Langlaufloipen im gesamten Oberengadin sowie Winterwanderwege durch verschneite Lärchenwälder.
St. Moritz gilt als Wiege des alpinen Wintersports. Bereits 1928 und 1948 fanden hier Olympische Winterspiele statt. Veranstaltungen wie das berühmte White Turf Pferderennen auf dem gefrorenen St. Moritzersee oder der Engadiner Skimarathon ziehen jedes Jahr internationale Besucher an.
Im Sommer verwandelt sich die Region in ein Paradies für Wanderer, Mountainbiker und Naturliebhaber. Direkt vom Hotel aus führen Wanderwege in Richtung Signalbahn, Corviglia oder ins wildromantische Val Suvretta. Die nahegelegenen Seen – St. Moritzersee, Silvaplanersee und Silsersee – bieten ideale Bedingungen für Segeln, Stand-Up-Paddling und Windsurfen.
Das Oberengadin ist bekannt für sein intensives Licht und die klare Bergluft. Die Region verzeichnet überdurchschnittlich viele Sonnentage. Durch die Höhenlage sind die Sommer angenehm mild mit Tageswerten meist zwischen 18 und 25 Grad Celsius, während die Winter kalt und schneesicher sind.
Das Suvretta House verfügt über rund 180 Zimmer und Suiten, mehrere Restaurants sowie einen großzügigen Spa- und Wellnessbereich mit Pool, Saunen und Fitnessangebot. Kulinarisch verbindet das Haus klassische Grandhotel-Tradition mit regionalen Spezialitäten aus Graubünden. Engadiner Nusstorte, Capuns oder Bündner Fleisch gehören zur regionalen Genusskultur.
Die Gastfreundschaft im Engadin ist geprägt von Zurückhaltung und Beständigkeit. „Allegra“ – der rätoromanische Gruß – hört man in der Region bis heute. Die romanische Sprache und Kultur sind fester Bestandteil der Identität des Oberengadins.
Nur wenige Minuten entfernt liegt das Zentrum von St. Moritz mit exklusiven Boutiquen, Galerien und dem schiefen Turm der Mauritius-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Das Segantini Museum erinnert an den berühmten Alpenmaler Giovanni Segantini, der die Engadiner Landschaft in eindrucksvollen Werken verewigte.
Ein weiteres Highlight ist die UNESCO-Welterbestrecke der Berninabahn, die von St. Moritz über den Berninapass bis ins italienische Tirano führt. Ebenso spektakulär ist der Glacier Express, der das Engadin mit Zermatt verbindet.
Das Oberengadin liegt auf einem Hochplateau zwischen 1.700 und 1.850 Metern über dem Meeresspiegel. Die Höhenlage sorgt für ein trockenes, reizarmes Klima mit klarer Luft und starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Im Winter sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die Regel, während sonnige Tage für strahlend blaue Himmel sorgen.
Typisch für das Engadin ist das besondere Licht, das schon Künstler und Schriftsteller inspirierte. Wenn am Morgen die Sonne über den Gipfeln von Piz Nair und Corvatsch aufgeht und die verschneiten Hänge golden färbt, zeigt sich die alpine Kulisse von ihrer eindrucksvollsten Seite – ein Motiv, das sich ideal für eine Webcam-Perspektive eignet.
Das Suvretta House steht heute für gelebte Grandhotel-Tradition, alpine Eleganz und eine einzigartige Lage oberhalb von St. Moritz – ein Ort, an dem Geschichte, Natur und moderner Komfort harmonisch zusammentreffen.
Vielen Dank für die schönen Eindrücke aus den Schweizer Bergen. Da freut man sich schon wieder auf den nächsten Urlaub.