
Die malerischen Orte Hasselberg und Kronsgaard liegen an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste und bieten Besuchern eine idyllische Mischung aus Natur, Geschichte und Erholung. Beide Gemeinden zeichnen sich durch ihre unberührten Strände, historischen Wurzeln und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten aus.
Hasselberg und Kronsgaard befinden sich in der Region Angeln, die für ihre sanften Hügel, weiten Felder und die Nähe zur Ostsee bekannt ist. Die Landschaft ist geprägt von Knicks – traditionellen Hecken, die als Windschutz dienen – sowie von Wiesen und Wäldern, die zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren einladen.
Kronsgaard wurde erstmals 1535 als Hofanlage erwähnt. Der Name leitet sich vom dänischen `Gaard` für Hof und der Krone als Hinweis auf königlichen Besitz ab, was auf eine adelige Besiedlung hindeutet. Eine lokale Legende erzählt, dass der Teufel einst versuchte, Kronsgaard zu versetzen, aber durch das Krähen eines Hahns gestoppt wurde, wodurch das Gut Ohrfeld entstand. Eine weitere historische Besonderheit ist der `Totenschlüssel` aus dem Jahr 1780, der bei Todesfällen von Tür zu Tür getragen wurde, um die Dorfbewohner zu informieren. Dieses Relikt fand sogar Eingang in den Kriminalroman `Totenschlüssel`.
Der etwa drei Kilometer lange Naturstrand von Kronsgaard zählt zu den schönsten der Region. Er ist kurtaxefrei und wird in den Sommermonaten von der DLRG bewacht, was für höchste Sicherheit sorgt. Verschiedene Strandabschnitte, darunter ein FKK-Bereich und ein Hundestrand, bieten für jeden Besucher das passende Umfeld. Die flach abfallenden Uferzonen sind besonders bei Familien mit Kindern beliebt. In Hasselberg befindet sich ein großer Campingplatz mit 600 Stellplätzen direkt am Sandstrand, der zum 6,5 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen Falshöft und Kronsgaard gehört. Hier können Gäste die natürliche Schönheit der Ostsee in vollen Zügen genießen.
In der Umgebung gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Das Naturschutzgebiet Geltinger Birk mit seinen Schilfsümpfen, Dünen und Salzwiesen beherbergt rund 200 Vogelarten und eignet sich hervorragend für Wanderungen und Naturbeobachtungen. Das Naturerlebniszentrum Maasholm, einst eine Raketenstation, bietet interaktive Ausstellungen und Führungen durch das angrenzende Vogelschutzgebiet Schleimünde. Ein weiteres Highlight ist der Barfußpark Schwackendorf, der Besuchern auf unterschiedlichen Untergründen ein neues Bewegungsgefühl vermittelt.
Jede Jahreszeit hat in dieser Region ihren eigenen Reiz. Im Frühling verwandeln blühende Rapsfelder die Landschaft in ein leuchtend gelbes Meer, ideal für Radtouren. Der Sommer lockt mit warmen Temperaturen und Badevergnügen an den Stränden. Im Herbst bieten stürmische Winde und aufgewühlte See ein besonderes Naturschauspiel, während der Winter mit klarer Luft und ruhiger Atmosphäre zu besinnlichen Spaziergängen einlädt. Ein besonderes Erlebnis ist der Sonnenaufgang am winterlichen Strand, der trotz kühler Temperaturen für unvergessliche Momente sorgt.
Das Klima in der Region ist gemäßigt maritim. Die Sommer sind mild mit Durchschnittstemperaturen um die 20°C, während die Winter kühl, aber selten extrem kalt sind. Die Nähe zur Ostsee sorgt für eine frische Brise, die besonders an heißen Tagen angenehm ist. Niederschläge verteilen sich relativ gleichmäßig über das Jahr, wobei der Herbst tendenziell etwas feuchter ist.
Hasselberg und Kronsgaard bieten eine perfekte Kombination aus Naturerlebnis, Erholung und kulturellen Highlights. Ob beim Sonnenbaden am Strand, beim Erkunden historischer Geschichten oder beim Wandern durch die vielfältige Landschaft – hier findet jeder Besucher sein persönliches Urlaubsglück.
Odaiba ist ein künstlich aufgeschütteter Stadtteil in der Bucht von Tokio und gehört administrativ zu den Bezirken Minato und Kōtō. Was heute als futuristisches Freizeit- und Erholungsgebiet gilt, begann ursprünglich mit einem ganz anderen Zweck: Odaiba entstand ab dem Jahr 1853 als Verteidigungsanlage. Der Name leitet sich vom japanischen Wort „daiba“ ab, was so viel wie „Batterie“ oder „Geschützstellung“ bedeutet. Mehrere dieser Inseln wurden errichtet, um die Stadt Edo – das heutige Tokio – vor möglichen Angriffen vom Meer aus zu schützen.
Über viele Jahrzehnte blieb Odaiba weitgehend ungenutzt, bis in den 1990er-Jahren eine umfassende städtebauliche Entwicklung begann. Ziel war es, einen modernen Gegenpol zum historischen Stadtkern Tokios zu schaffen. Heute ist Odaiba ein Symbol für Japans technologische Innovationskraft, urbane Freizeitkultur und spektakuläre Architektur. Die Skyline mit Blick auf die Rainbow Bridge und das nächtlich illuminierte Tokio gehört zu den bekanntesten Motiven des Landes.
Odaiba liegt direkt in der Tokyoter Bucht und ist über die ikonische Rainbow Bridge sowie die fahrerlose Yurikamome-Bahn mit dem Stadtzentrum verbunden. Schon die Anfahrt gilt als Erlebnis: Die Bahn windet sich erhöht durch die Stadt und eröffnet immer wieder neue Perspektiven auf Wasser, Hochhäuser und Hafenanlagen. Die Nähe zum Meer sorgt für ein offeneres, luftigeres Stadtgefühl als im dicht bebauten Zentrum Tokios.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen Odaibas zählt die Freiheitsstatue – eine offiziell genehmigte Nachbildung, die ursprünglich nur temporär aufgestellt werden sollte. Aufgrund ihrer Beliebtheit blieb sie dauerhaft. Ebenfalls markant ist das Fuji TV Building mit seiner kugelförmigen Aussichtsplattform, von der aus Besucher einen weiten Blick über die Bucht genießen können.
Das Einkaufs- und Freizeitangebot ist vielfältig: DiverCity Tokyo Plaza ist nicht nur wegen seiner Geschäfte bekannt, sondern auch wegen der lebensgroßen Gundam-Statue, die regelmäßig ihr Erscheinungsbild wechselt und zu bestimmten Zeiten animierte Bewegungen zeigt. Aqua City und Decks Tokyo Beach kombinieren Shopping, Gastronomie und Unterhaltung – oft mit direktem Blick aufs Wasser.
In der näheren Umgebung, insbesondere Richtung Toyosu, befinden sich innovative digitale Kunsträume, die immersive Erlebnisse bieten und Odaibas Ruf als Spielwiese moderner Technologie unterstreichen. Diese Installationen verbinden Kunst, Licht, Klang und Bewegung auf einzigartige Weise und ziehen Besucher aus aller Welt an. Auch Museen zu Wissenschaft, Innovation und Zukunftstechnologien prägen das Umfeld.
Im Frühling ist Odaiba ein beliebter Ort für Spaziergänge entlang der Uferpromenaden, während in den angrenzenden Parks Kirschblüten bestaunt werden können. Der Sommer bringt Festivals, Feuerwerke über der Bucht und lebhafte Abende mit sich – begleitet von der landestypischen Redewendung „Natsu wa matsuri“ (Der Sommer gehört den Festen). Im Herbst sorgen klare Luft und mildere Temperaturen für besonders gute Fernsichten. Der Winter schließlich verleiht Odaiba mit Illuminationen und klaren Nächten eine fast schon romantische Atmosphäre.
Odaiba teilt das feucht-subtropische Klima der Region Tokio. Die Sommer sind warm bis heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit, während die Winter meist trocken und mild verlaufen. Durch die Lage am Meer können Temperaturen im Sommer etwas ausgeglichener wirken als im innerstädtischen Bereich. Taifune sind möglich, betreffen Odaiba jedoch in der Regel nur kurzzeitig.
Trotz aller Modernität sind die historischen Ursprünge Odaibas nicht völlig verschwunden. Reste der ursprünglichen Befestigungsanlagen sind teilweise noch erhalten und erinnern an eine Zeit, in der Japan sich gegen äußere Einflüsse abschotten wollte. Diese Kontraste zwischen Vergangenheit und Zukunft machen den besonderen Reiz des Stadtteils aus.
Heute ist Odaiba ein Ort zum Entdecken, Entspannen und Staunen. Ob bei einem Sonnenuntergang an der Bucht, einem nächtlichen Blick auf die erleuchtete Rainbow Bridge oder beim gemütlichen Flanieren entlang der Promenade – Odaiba vermittelt ein Lebensgefühl, das Tradition und Zukunft auf einzigartige Weise verbindet. Nicht ohne Grund sagen viele Einheimische augenzwinkernd: „Odaiba wa Tōkyō no mirai“ – Odaiba ist Tokios Zukunft.

Der Daiba Park (台場公園) ist eine der geschichtsträchtigsten Grünanlagen Tokios und liegt auf einer künstlichen Insel in der Tokyo Bay, im heutigen Stadtteil Minato, direkt vor dem modernen Stadtgebiet von Odaiba. Was heute als ruhiger Park mit spektakulärem Blick auf die Skyline Tokios, die Rainbow Bridge und das Meer bekannt ist, begann als militärisches Verteidigungsprojekt in einer Zeit großer politischer Umbrüche Japans.
Daiba bedeutet wörtlich „Festung“. Der Park geht auf das Jahr 1853 zurück, als Japan sich gezwungen sah, seine Küsten gegen ausländische Bedrohungen zu sichern. Auslöser war das Erscheinen der sogenannten „Schwarzen Schiffe“ des US-Kommodore Matthew Perry, die das Ende der jahrhundertelangen Abschottung Japans einläuteten. Als Reaktion ließ das Tokugawa-Shogunat mehrere künstliche Inseln mit Kanonenstellungen in der Bucht von Edo (dem heutigen Tokio) errichten. Insgesamt waren elf Festungsinseln geplant, sechs davon wurden tatsächlich gebaut.
Der heutige Daiba Park umfasst die Überreste von zwei dieser historischen Inseln. Obwohl sie nie aktiv in Kampfhandlungen eingesetzt wurden, symbolisieren sie den Übergang Japans von der Feudalzeit zur Öffnung gegenüber dem Westen – ein Wendepunkt der japanischen Geschichte.
Daiba Park liegt unmittelbar am nördlichen Rand von Odaiba, einer aufgeschütteten Inselgruppe, die heute für moderne Architektur, Einkaufszentren, Museen und Freizeitangebote bekannt ist. Von hier aus eröffnet sich ein freier Blick über die Tokyo Bay, auf das Zentrum von Tokio sowie auf die berühmte Rainbow Bridge. Die Lage macht den Park zu einem beliebten Ort für Spaziergänge, Fotografie und ruhige Momente abseits des Großstadttrubels.
Im Gegensatz zu den belebten Attraktionen Odaibas wirkt der Daiba Park bewusst zurückhaltend. Besucher schätzen die Mischung aus Geschichte und Natur: rekonstruierte Kanonen, historische Informationstafeln und sanfte Grünflächen schaffen eine ruhige, fast meditative Atmosphäre. Besonders bei Einheimischen gilt der Park als Geheimtipp für Sonnenuntergänge – ein Moment, in dem Tokio zeigt, dass selbst eine Megastadt still sein kann.
Eine landestypische Redewendung, die hier oft zitiert wird, lautet sinngemäß: „Der Wind aus der Bucht klärt den Geist.“ Sie passt gut zu der entspannten Stimmung, die der Park ausstrahlt.
In fußläufiger oder kurzer Entfernung befinden sich zahlreiche bekannte Attraktionen. Dazu zählen Odaiba Seaside Park, das Einkaufs- und Unterhaltungszentrum DiverCity Tokyo Plaza, das für seine große Gundam-Statue bekannt ist, sowie das Miraikan – das Nationale Museum für Zukunftsforschung und Innovation. Trotz dieser modernen Umgebung bildet der Daiba Park einen historischen Gegenpol und erinnert an die Anfänge Tokios als Küstenstadt.
Im Frühling wird der Park von frischem Grün und vereinzelten Kirschbäumen geprägt, die besonders zur Kirschblütenzeit Besucher anziehen, ohne überlaufen zu wirken. Der Sommer bringt eine frische Brise von der Bucht, die den Park auch an warmen Tagen angenehm macht. Im Herbst färben sich die Bäume in warmen Tönen, während die klare Luft für besonders gute Sicht auf die Skyline sorgt. Im Winter ist Daiba Park ruhig und offen – die klare Sicht und das sanfte Licht machen ihn zu einem beliebten Ort für Fotografen.
Das Klima in der Region ist gemäßigt mit vier klar ausgeprägten Jahreszeiten. Die Sommer sind warm und feucht, mit Durchschnittstemperaturen um 25 bis 30 Grad Celsius. Die Winter sind mild und meist trocken, mit Temperaturen selten unter dem Gefrierpunkt. Durch die Nähe zum Meer ist das Klima im Daiba Park oft etwas ausgeglichener als im dicht bebauten Stadtzentrum.
Daiba Park ist kein klassischer Touristenmagnet, sondern ein Ort der stillen Entdeckung. Die alten Festungsreste, der weite Blick über das Wasser und die Nähe zur hochmodernen Stadt machen ihn zu einem besonderen Symbol Tokios: einer Stadt, die ihre Geschichte nicht versteckt, sondern behutsam in die Gegenwart integriert. Für Besucher, die Tokio jenseits der bekannten Postkartenmotive erleben möchten, ist der Daiba Park ein authentischer und lohnenswerter Ort.
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