
Das Fisherman’s Village im Ortsteil Bophut zählt zu den authentischsten und zugleich beliebtesten Gegenden der thailändischen Insel Koh Samui. Anders als viele moderne Strandabschnitte der Insel hat sich das Viertel seinen ursprünglichen Charakter bewahrt und verbindet bis heute die maritime Geschichte Samuis mit zeitgemäßem Tourismus. Entlang der schmalen Beach Road reihen sich historische Holzhäuser, kleine Boutiquen, Restaurants und Cafés – nur wenige Meter vom ruhigen Golf von Thailand entfernt.
Seinen Namen verdankt das Fisherman’s Village den chinesischen und thailändischen Fischern, die sich hier vor mehreren Jahrhunderten niederließen. Koh Samui war lange Zeit eine abgelegene Insel, deren Bewohner hauptsächlich vom Fischfang und vom Handel mit Kokosnüssen lebten. Bophut entwickelte sich früh zu einem kleinen Handelszentrum, da der natürliche Küstenverlauf gute Bedingungen für Boote bot. Viele der heute noch erhaltenen Gebäude stammen aus dieser Zeit und wurden früher als Wohn- und Lagerhäuser genutzt.
Überlieferungen zufolge war Bophut eines der ersten Gebiete auf Samui mit dauerhaftem Kontakt zum chinesischen Festland. Noch heute erkennt man diesen Einfluss an architektonischen Details und an Familiennamen, die auf chinesische Wurzeln zurückgehen. Eine landestypische Redewendung, die man hier gelegentlich hört, lautet sinngemäß: „Das Meer ernährt, wenn man es respektiert“ – ein Leitsatz, der die enge Verbindung der Dorfbewohner zum Ozean widerspiegelt.
Das Fisherman’s Village liegt an der Nordküste von Koh Samui, etwa fünf Kilometer vom internationalen Flughafen entfernt. Die geschützte Bucht sorgt für meist ruhige See und macht den Strand besonders angenehm für Spaziergänge und entspannte Stunden. In unmittelbarer Nähe befinden sich weitere bekannte Orte wie der Big Buddha (Wat Phra Yai), der Wat Plai Laem Tempelkomplex sowie der Mae Nam Strand, der für seine entspannte Atmosphäre geschätzt wird.
Heute ist das Fisherman’s Village ein kulturelles und touristisches Zentrum, das bewusst auf Massentourismus verzichtet. Kleine Hotels, Boutique-Resorts und familiengeführte Unterkünfte prägen das Bild. Besonders beliebt ist der wöchentliche „Walking Street Market“, der traditionell am Freitagabend stattfindet. Dann verwandelt sich das Dorf in eine lebendige Flaniermeile mit Streetfood, Kunsthandwerk, Live-Musik und lokalen Spezialitäten.
Eine oft erzählte Anekdote besagt, dass einige Restaurantterrassen ursprünglich einfache Fischerstege waren. Ältere Bewohner erinnern sich daran, wie hier früher Netze repariert wurden, wo heute Gäste bei Sonnenuntergang frischen Fisch genießen.
Ganzjährig ist das Fisherman’s Village ein lohnendes Ziel. In der trockeneren Jahreszeit von etwa Dezember bis April herrschen angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein – ideal für Strandtage, Bootsausflüge und abendliche Spaziergänge. In dieser Zeit ist die Sicht über das Meer oft besonders klar, was die Sonnenuntergänge spektakulär macht.
Während der regenreicheren Monate, meist zwischen Oktober und November, zeigt sich das Dorf ruhiger und ursprünglicher. Kurze, kräftige Schauer wechseln sich mit sonnigen Phasen ab, die Vegetation ist üppig grün, und das Leben verlangsamt sich spürbar – eine Jahreszeit, die viele Langzeitreisende schätzen.
Koh Samui liegt in der tropischen Klimazone. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen bewegen sich ganzjährig zwischen etwa 26 und 32 Grad Celsius. Die Wassertemperatur fällt selten unter 27 Grad. Das besondere Mikroklima der Insel sorgt dafür, dass die Regenzeit weniger ausgeprägt ist als in anderen Regionen Thailands. Gerade die Nordküste rund um Bophut ist oft etwas geschützter vor starkem Wellengang.
Was das Fisherman’s Village besonders macht, ist die Balance zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Trotz des touristischen Angebots hat sich ein Gefühl von Dorfleben erhalten. Mönche sammeln morgens Almosen, Fischerboote liegen im seichten Wasser, und am Abend mischt sich der Duft von gegrilltem Fisch mit dem Klang leiser Musik aus den Bars.
Viele Besucher berichten, dass sie ursprünglich nur für einen kurzen Abstecher gekommen sind – und schließlich mehrere Abende geblieben sind. Vielleicht liegt es an der entspannten Stimmung oder an dem Gefühl, Teil eines Ortes zu sein, der seine Geschichte nicht vergessen hat.
Das Fisherman’s Village auf Koh Samui ist weit mehr als eine Sehenswürdigkeit. Es ist ein lebendiges Zeugnis der Inselgeschichte, ein Treffpunkt für Reisende und Einheimische und ein Ort, an dem Tradition und moderner Inselurlaub harmonisch miteinander verschmelzen. Für Besucher, die Authentizität, Kultur und entspannte Atmosphäre suchen, gehört Bophut zu den eindrucksvollsten Orten der Insel.
Walking Street Fisherman’s Village:
Der beliebte Walking Street Night Market findet auch im Februar regelmäßig statt
(meist Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag ab ca. 17:00 Uhr).
Besucher erwartet thailändisches Streetfood, lokales Kunsthandwerk,
Live-Musik und eine entspannte Atmosphäre direkt an der Beach Road von Bophut.
Chinesisches Neujahr:
Mitte Februar 2026, mit dem Höhepunkt etwa zwischen dem 17. und 19. Februar,
prägen festliche Dekorationen, Tempelzeremonien und Sondermärkte das Ortsbild.
Besonders im Fisherman’s Village und den angrenzenden Ortsteilen ist der
chinesische Einfluss kulturell deutlich spürbar.
Valentinstag auf Koh Samui:
Am 14. Februar bieten viele Restaurants und Resorts rund um Bophut
romantische Strand-Dinner, Candle-Light-Menüs und Live-Musik
bei Sonnenuntergang an.
Wetter & Klima:
Februar zählt zur Hochsaison auf Koh Samui.
Die Temperaturen liegen meist zwischen 27 und 32 °C,
die Wassertemperatur bei etwa 27–28 °C.
Es herrscht überwiegend sonniges, trockenes Wetter mit nur kurzen,
vereinzelten tropischen Schauern.
Touristische Situation:
Die Insel ist gut besucht, jedoch etwas ruhiger als im Januar.
Abends zeigt sich das Fisherman’s Village lebendig,
tagsüber bleibt die Atmosphäre entspannt und angenehm.
Regionale Events:
Beliebte Vollmond- und Halbmondpartys finden im Februar auf der Nachbarinsel
Koh Phangan statt. Die Anreise erfolgt bequem per Boot von Koh Samui.
Lokaler Tipp:
Sonnenuntergänge entlang der Bophut Beach Road,
kombiniert mit einem Besuch des Night Markets
oder einer Strandbar wie Coco Tam’s,
gehören im Februar zu den besonderen Erlebnissen.
Auf der wunderschönen Insel Koh Samui im Golf von Thailand liegt die exklusive Villa Kitalay, ein Refugium, das wie ein Gedicht an das Meer wirkt. Abseits der lauten Tourismuszentren hoch oben auf einer üppig grünen Anhöhe gelegen, bietet die Villa spektakuläre Panoramablicke über den Chaweng Noi Beach und den glitzernden Ozean – ein Ort, an dem der Horizont am Morgen im goldenen Licht erwacht und am Abend in purpurnen Farben versinkt.
Villa Kitalay erhebt sich etwa 50 Meter über dem Meeresspiegel und kombiniert thailändische und balinesische Designelemente mit offenen, lichtdurchfluteten Räumen. Große Terrassen, ein privater Infinity-Pool und offene Wohnbereiche schaffen eine Verbindung zur Natur und machen die Villa zu einem perfekten Ort für ruhesuchende Reisende, digitale Nomaden und Sonnenanbeter gleichermaßen.
Nur wenige Minuten zu Fuß von Villa Kitalay entfernt befindet sich der Chaweng Noi Beach, ein etwa 1,5 Kilometer langer, feinsandiger Küstenabschnitt mit kristallklarem Wasser und einer deutlich entspannten Atmosphäre als sein berühmter Nachbarstrand Chaweng Beach. Während Chaweng oft als pulsierendes Zentrum für Nightlife, Wassersport und große Hotels bekannt ist, besticht Chaweng Noi durch seine friedvolle Gelassenheit, tropische Vegetation und natürliche Schönheit.
Der Strand ist ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden oder für leichte Aktivitäten wie Stand-Up-Paddling. Die ruhige Lage und das klare Wasser machen ihn besonders attraktiv für Familien, Paare und alle, die den Moment in stiller Schönheit genießen wollen.
Koh Samui hat ein tropisches Monsunklima mit warmen, feuchten Bedingungen das ganze Jahr über. Die Temperaturen liegen meist zwischen 25 °C und 32 °C, und Regenfälle sind in kurzen, kräftigen Schauern typisch – besonders in der Zeit von Oktober bis Dezember, der regenreichsten Phase des Jahres. In der übrigen Zeit dominieren Sonne und warme Luft, perfekt für Strandtage und Outdoor-Aktivitäten.
Die Lage am Golf von Thailand sorgt dafür, dass die See meist ruhig bleibt und die Wasserbedingungen zum Schwimmen, Schnorcheln oder Bootsausflügen einladen. Sonnenaufgänge über dem Meer sind spektakuläre Fotomomente, die besonders Webcam-Zuschauer lieben.
Koh Samui war ursprünglich ein Zentrum der Kokosnussproduktion, bevor der Tourismus die Insel verwandelte. Noch heute trifft man auf traditionelle Fischerdörfer, lokale Märkte und buddhistische Tempel, die tief in der thailändischen Kultur verwurzelt sind. Einer der bekanntesten Orte in der Region ist der Wat Phra Yai, auch bekannt als der „Big Buddha“, eine 12 Meter hohe, goldene Statue, die Ruhe und spirituelle Kraft ausstrahlt.
Ein typisches thailändisches Sprichwort, das du hier oft hörst, lautet: “Mai pen rai” – frei übersetzt „Nicht schlimm“ – ein Ausdruck für Gelassenheit und ein Lebensgefühl, das perfekt zur entspannten Insellebensweise von Koh Samui passt.
Trockenzeit (Dezember bis April): Perfekte Bedingungen für Strandtage, Sonnenuntergänge, Boots- und Schnorcheltouren. Die Wellen sind oft sanft, das Meer klar.
Regenzeit (Oktober bis Dezember): Kurze, tropische Schauer wechseln sich mit sonnigen Intervallen ab – ideal zum Erkunden von Wasserfällen oder für Spa- und Wellness-Tage.
Außerdem lohnt sich ein Ausflug in den Ang Thong National Marine Park, ein spektakulärer Archipel mit Kalksteininseln, ideal zum Kajakfahren und Schnorcheln. Ebenso sind die natürlichen Felsformationen Hin Ta & Hin Yai oder der Dschungelpark „Secret Buddha Garden“ beliebte Ziele für Tagesausflüge.
Chaweng Noi bietet direkten Zugang zu lokalen Restaurants, Strandbars und kleinen Märkten, während größere Einkaufs- und Nachtleben-Zentren wie Chaweng Beach oder Fisherman’s Village nur eine kurze Fahrt entfernt sind. Für Golfliebhaber ist der Royal Samui Golf & Country Club ein attraktives Ziel mit malerischen Greens und Meerblick.
Die Insel lässt sich in kurzer Zeit mit Mietroller oder Auto erkunden – von Wasserfällen über Tempel bis zu weiten Sandstränden. Jede Ecke erzählt ihre eigene Geschichte, von Fischerdörfern bis zu exotischen Gärten und Wellness-Oasen.
Villa Kitalay und der Chaweng Noi Beach sind mehr als nur Urlaubsziele: Sie sind Orte, an denen Zeit langsamer zu vergehen scheint, wo das Rauschen der Wellen den Takt angibt und jeder Sonnenuntergang ein kleines Kunstwerk am Himmel ist. Für Webcam-Zuschauer bietet dieser Platz nicht nur Postkarten-Momente, sondern lebendige Eindrücke aus einer tropischen Welt voller Farben, Klang und Gelassenheit.
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